Solidarität mit dem Südsudan

Während des Jubiläums des Geweihten Lebens, das vom 8. bis 12. Oktober 2025 in der Audienzhalle Pauls VI in Rom gefeiert wurde, wurden verschiedene interkongregationale Projekte vorgestellt: Zeugnisse von Dienst, Fürsorge und Geschwisterlichkeit, die aus dem gemeinsamen Wunsch entstanden sind, das Evangelium miteinander zu leben. Diese Erfahrungen zeigen, dass die gemeinsame Sendung nicht nur ein bewundernswertes Beispiel darstellt, sondern einen Weg weist, dem es zu folgen gilt.

Der eingeschlagene Weg der Zusammenarbeit und Gemeinschaft macht deutlich, dass wir den Herausforderungen unserer Zeit wirksamer begegnen können, wenn wir Kräfte bündeln: Die Charismen gewinnen an Strahlkraft, und die Antwort des geweihten Lebens wird fruchtbarer und bedeutungsvoller.

 

Dieses Projekt fördert Initiativen, die Dialog, Versöhnung und Frieden unterstützen. In seiner schlichten Alltäglichkeit zeigt es, dass Brüderlichkeit durch gelebtes Miteinander entsteht: indem man Türen öffnet, Brücken baut und im anderen das Abbild der Liebe Gottes erkennt, die alle Völker miteinander verbindet.

 

SOLIDARITÄT MIT DEM SÜDSUDAN

HINTERGRUND

Gegründet 2008 auf Wunsch der sudanesischen Bischofskonferenz nach Jahren des Bürgerkriegs. Der Südsudan, eines der ärmsten Länder der Welt, hat dringenden Bedarf in den Bereichen Bildung, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung.

 

MISSION

Befähigung der Menschen, insbesondere der Frauen, zu Gestalterinnen des Wandels in ihrer Gesellschaft zu werden.

 

WICHTIGSTE PUNKTE

Bildung : es wurden 892 Grundschullehrerinnen und -lehrer ausgebildet.

Gesundheit : es wurden 447 Krankenschwestern und Hebammen ausgebildet, 92 % davon sind im Land beschäftigt.

Landwirtschaft : es werden 810 Familien durch nachhaltige Landwirtschaft unterstützt (63 % Frauen).

Seelsorge : Spirituelle Bildung, Traumabehandlung und Öffentlichkeitsarbeit für 14 000 Begünstigte.

 

BETEILIGTE INSTITUTIONEN

·  UISG (Internationale Vereinigung der Generaloberinnen)

·  USG (Internationale Vereinigung der Generaloberen)

·  20 Ordensgemeinschaften aus 14 Ländern